
Ihr lieben Frauen dort draußen, wer kennt es noch?
Beispiel aus dem Leben:
Man sitzt Abends mit seinem Partner zusammen und bespricht was am Tag so los war. Sei es das eine Mutter erzählt was die Kinder alles erlebt oder angestellt haben.
Wie der Tag auf der Arbeit war oder was einen gerade beschäftigt. Bei uns Frauen kann das einfach alles sein ;).
Wir plappern also munter darauf los, weil wir das, ganz einfach, gerne tun.
Der Mann gibt am Anfang noch recht ordentliche Antworten und je mehr wir reden umso Wortkarger wird unser Partner, bis schließlich nur noch ein hm oder ja raus kommt, im schlimmsten Fall ein Schnarchen.
Das ist dann meist der Punkt an dem wir Fragen: „Hörst du mir überhaupt zu?“ So zumindest geht es mir oftmals. Es folgt wieder ein ja oder hm oder gar nichts mehr …
Und das ist der Punkt, an dem wir meistens etwas angefressen sind, da wir merken, NEIN er hört nicht mehr aufmerksam zu.
Früher hat es mich regelrecht zur Weißglut getrieben, manchmal heute noch.
Mittlerweile arbeite ich, Stück für Stück, daran.
Denn wisst ihr was?
Die meisten Männer können einfach nicht so lange zuhören. Ebenso wenig wie sie Multitasking fähig sind.
Sie wollen zuhören wirklich, aber nach ca. 5 Minuten schaltet das Hirn ab. Ich beobachtete das eine ganze Weile. Und wirklich, es passiert automatisch. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, passiert uns das ja auch.
Gerade wenn es um etwas geht, was uns nun nicht so interessiert, oder?
Was habe ich also verändert?
Ich frage meinen Mann zuerst wie sein Tag war, bevor ich los lege; von meinem zu erzählen. Denn dann hat er sich seins schon mal von der Seele geredet. In der Hoffnung, dass sein Kopf frei ist.
Zudem sortiere ich, im Kopf, was ich für wirklich wichtig halte – sprich welche Information soll auf jeden Fall aufgenommen werden. Unwichtigeres versuche ich nach hinten zu schieben oder gänzlich weg zu lassen. Was mir persönlich schwer fällt, da ich alles gerne mit ihm teile; jeden noch so kleinen Gedanken.
Dann wird alles Häppchenweise serviert (erzählt). Und siehe da, die Aufmerksamkeitsspanne ist da.
Regelmäßige Pausen sind auch wichtig.
Und wenn es um etwas größere Pläne geht, wie eine Reise z.B. oder ein Treffen was mir unfassbar wichtig ist, ich aber schon weiß, das es so gar nicht seins ist, wird das Stück für Stück angegangen.
Sprich es wird täglich ein kleines Stück mehr darauf hin gearbeitet (geredet) und schmackhaft gemacht.
Generell an der Stelle: Ich schreibe es einfach lustig und möchte hier niemandem auf die Füße treten.
Wie ist das bei euch?
Ich freue mich auf eure Kommentare
Eure Jenny


Das kenne ich nur zu gut😂ich erzähle und erzähle🤷♀️dabei ist der Kopf bei meinem Gegenüber schon auf stumm.Danke für deinen tollen Tip❣werde ich gleich versuchen umzusetzen🌸glg,Manu
LikeLike
Zu genial, geht es mir nicht alleine so :D. Ich freue mich, wenn ich da Tipps geben kann. Lass mich gerne wissen, ob es was genützt hat 😉
LikeLike