Freundschaft

Ein Wort über welches man sich wirklich Gedanken machen kann und sollte. Ein Wort mit viel Gewicht.

Früher war es  regelrecht cool, ganz viele „Freunde“ zu haben. Je mehr desto besser.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch festgestellt, dass es nicht auf die Anzahl ankommt, sondern auf die Echtheit der Freundschaft. Echtheit im Sinne von Vertrauen, Loyalität, Ehrlichkeit & Zusammenhalt.

Freunde zeichnet es aus, dass Sie immer da sind, auch wenn man sie vielleicht selten sieht. Das egal wie viel Zeit zwischen dem letzten Treffen lag, es ist, als hätte man sich erst gestern gesehen. 

Freunde ver- oder beurteilen nicht. Sie waschen einem den Kopf wenn es sein muss, sind ehrlich zu einem; auch wenn man genau das was sie zu sagen haben, gerade nicht hören will.

Freunde lachen mit einem, trocknen einem ebenso die Tränen. 

Freunde schätzen dich als Person, mit all deinen Fehlern und Macken, mit jeder Seite von dir. 

Sie lachen & reden nicht hinter deinem Rücken (über dich), sondern mit dir. 

Wenn du sie brauchst fragen sie nicht warum oder sagen: „oh nein, es ist schon so spät!“ – Sie sind einfach da.

Und dabei spielt es für mich keine Rolle, ob man sich schon sein Leben lang kennt oder eben noch nicht. Wichtig ist doch das Gefühl, was man einander vermittelt, oder?

Wenn du genau einen solchen Freund hast, schätze dich glücklich und schätze diesen Menschen unfassbar Wert ♥️

Was bedeutet Freundschaft für euch?

Männer und zuhören

Ihr lieben Frauen dort draußen, wer kennt es noch? 

Beispiel aus dem Leben:

Man sitzt Abends mit seinem Partner zusammen und bespricht was am Tag so los war. Sei es das eine Mutter erzählt was die Kinder alles erlebt oder angestellt haben. 

Wie der Tag auf der Arbeit war oder was einen gerade beschäftigt. Bei uns Frauen kann das einfach alles sein ;).

Wir plappern also munter darauf los, weil wir das, ganz einfach, gerne tun.

Der Mann gibt am Anfang noch recht ordentliche Antworten und je mehr wir reden umso Wortkarger wird unser Partner, bis schließlich nur noch ein hm oder ja raus kommt, im schlimmsten Fall ein Schnarchen. 

Das ist dann meist der Punkt an dem wir Fragen: „Hörst du mir überhaupt zu?“ So zumindest geht es mir oftmals. Es folgt wieder ein ja oder hm oder gar nichts mehr …

Und das ist der Punkt, an dem wir meistens etwas angefressen sind, da wir merken, NEIN er hört nicht mehr aufmerksam zu. 

Früher hat es mich regelrecht zur Weißglut getrieben, manchmal heute noch. 

Mittlerweile arbeite ich, Stück für Stück, daran. 

Denn wisst ihr was? 

Die meisten Männer können einfach nicht so lange zuhören. Ebenso wenig wie sie Multitasking fähig sind.

Sie wollen zuhören wirklich, aber nach ca. 5 Minuten schaltet das Hirn ab. Ich beobachtete das eine ganze Weile. Und wirklich, es passiert automatisch. Wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, passiert uns das ja auch. 

Gerade wenn es um etwas geht, was uns nun nicht so interessiert, oder?

Was habe ich also verändert? 

Ich frage meinen Mann zuerst wie sein Tag war, bevor ich los lege; von meinem zu erzählen. Denn dann hat er sich seins schon mal von der Seele geredet. In der Hoffnung, dass sein Kopf frei ist.

Zudem sortiere ich, im Kopf, was ich für wirklich wichtig halte – sprich welche Information soll auf jeden Fall aufgenommen werden. Unwichtigeres versuche ich nach hinten zu schieben oder gänzlich weg zu lassen. Was mir persönlich schwer fällt, da ich alles gerne mit ihm teile; jeden noch so kleinen Gedanken.

Dann wird alles Häppchenweise serviert (erzählt). Und siehe da, die Aufmerksamkeitsspanne ist da.

Regelmäßige Pausen sind auch wichtig.

Und wenn es um etwas größere Pläne geht, wie eine Reise z.B. oder ein Treffen was mir unfassbar wichtig ist, ich aber schon weiß, das es so gar nicht seins ist, wird das Stück für Stück angegangen. 

Sprich es wird täglich ein kleines Stück mehr darauf hin gearbeitet (geredet) und schmackhaft gemacht. 

Generell an der Stelle: Ich schreibe es einfach lustig und möchte hier niemandem auf die Füße treten.

Wie ist das bei euch?

Ich freue mich auf eure Kommentare

Eure Jenny